Ausstellung Natalia LL – Francisco Carolinum, Linz

Mit der Ausstellung „The mysterious world – Natalia LL“ im Francisco Carolinum wird die Grande Dame der zeitgenössischen Kunst Polens erstmals in einer umfassenden Retrospektive in Österreich gezeigt. In den 1970er Jahren schafft die Künstlerin Natalia LL (Jahrgang 1937) Ikonen der feministischen Bildproduktion: Die Werkreihe „Consumer Art“ zeigt Bilder von jungen Frauen, die genussvoll Bananen, Würste oder Eiscreme verspeisen und bricht radikal mit dem kühlen Rationalismus konzeptueller Kunst. Was in gängigen Werbebotschaften Sinnlichkeit und Erotik verspricht, wird in ihren Arbeiten als selbstbewusste feministische Position artikuliert. Die Themen Sehnsucht und Fantasien, Träume und Irrationales sind wichtige Bezugspunkte in Natalia LLs Schaffen.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher in Zusammenarbeit mit Michaela Seiser.

Ausstellungsdauer: 14. April – 26. September 2021

Produktion der Fotoarbeiten: Foto Leutner
Der Großteil der gezeigten Fotoarbeiten wurde für die Ausstellung als exhibition prints angefertigt und auf Forex Platten kaschiert, als Vorbereitung zum Rahmen in Magnetrahmen der Firma Halbe
Die Fotoarbeiten wurden passend zum jeweiligen Werkzyklus der Künstlerin auf vier verschiedenen Materialien produziert, als digitale Fotobelichtungen auf SW Barytpapier Ilford Harman GDS FB, als Fotobelichtung auf Fujicolor Crystal Archive Professional Deep Matte Velvet Paper und auf Kodak Endura Premier glänzend, aber auch als Pigmentdrucke auf TECCO PM230 für eine plakative Bildwiedergabe.

Weitere Informationen zur Ausstellung: hier!

Ausstellungsansichten: Michael Maritsch

Ausstellung Luo Yang – Francisco Carolinum, Linz

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Die junge chinesische Fotografin Luo Yang (geb. 1984) ist erstmals in einer Einzelausstellung in Österreich zu sehen. Im FC – Francisco Carolinum werden 64 Fotografien aus den Serien GIRLS und YOUTH gezeigt.

Luo Yang studierte Grafikdesign an der Kunstuniversität in Shenyang, wandte sich nach dem Studium jedoch der Fotografie zu. Zwischen 2008 und 2016 entstand die umfangreiche Serie GIRLS, eine sehr persönliche Auseinandersetzung der Fotografin mit Frauen ihrer Generation. Ob vor den Kulissen chinesischer Megastädte oder in intimen Settings im privaten Umfeld, die jungen Frauen präsentieren sich selbstbewusst und individuell, wirken gleichzeitig aber verletzlich und fragil.

Luo Yang fotografiert analog und digital. Das Color Negativmaterial wurde in China von der Fotografin eingescannt und die Scans wurden in Folge an das Museum gesandt. Für die Produktion war die Vorgabe möglichst schöne Hauttöne zu bekommen. Die Ausarbeitung erfolgte als C-Prints belichtet mit OCE-lightjet. Die Prints wurden für die Rahmung passend auf 3mm Dibondplatten kaschiert.

Ausstellungsdauer: 21. Oktober 2020 bis 21. Februar 2021
FC – Francisco Carolinum
Museumstraße 14, 4010 Linz

Ausstellungsansichten: Michael Maritsch

Pop-Up Fotolabor

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20 Mär – 6 Apr 20:00
Ort: Festivalzentrale

Die analoge Fotografie feiert seit Jahren ein Comeback. Im Pop-Up Fotolabor in der ehemaligen Waschküche der Postsparkasse gibt es die Möglichkeit, der analogen Bildentwicklung auf die Spur zu kommen. Unter Anleitung von ExpertInnen kann man die Fotografie als lichtbasierende Kunst mit Händen und Augen verstehen lernen.

In Kooperation mit Foto Leutner wird in der ehemaligen Waschküche der Otto Wagner Postsparkasse ein Schwarz-Weiß Fotolabor mit vier Fotovergrößerungsgeräten eingerichtet, um unter fachkundiger Anleitung mitgebrachte Negative als SW Fachvergrößerung auf Ilford Fotopapier zu entwickeln. In kleinen Gruppen von maximal vier Personen hat man genügend Zeit, um zusammen mit Thomas Schwaiger (Schwarz-Weiß Print Spezialisten bei Foto Leutner) und Martin Bilinovac (Lehrbeauftragter für Fotografie an der Kunstuniversität Linz) eigenhändig Schwarz-Weiß Fotoausarbeitungen zu erstellen.

Egal ob Hobbyfotograf oder Profi – der Besuch im Pop-Up Fotolabor lohnt sich für alle, die sich für analoge Bildentwicklung interessieren.

Dauer: 21.03. – 06.04.2019
Eröffnung: 20.03.2019, 20:00 Uhr

Workshops Mi bis So 14:00-15:00, 15:30-16:30, 17:00-18:00 Uhr
Anmeldung über https://fotolab.doodle.com

Neuer Award: 2.000 Euro für das beste Foto

Zum 20. Geburtstags des Magazins wird der RONDO-Fotopreis powered by Leica lanciert. Der Gewinner erhält 2.000 Euro und die Möglichkeit, eine Fotostrecke im RONDO zu gestalten.

Der RONDO-Fotopreis powered by Leica richtet sich an Fotografinnen und Fotografen. Die eingesendeten Einzelarbeiten (keine Serien) müssen dem Thema „Rund“ und dem Medium Foto, im weiteren Sinne, entsprechen und dürfen nicht bereits in größerem Rahmen veröffentlicht worden sein. Begutachtet werden alle Fotos, die mit Betreff „Rund“ bis 15. März im Postfach unter rondo-fotopreis@derstandard.at einlangen. Der RONDO-Fotopreis powered by Leica ist mit 2.000 Euro dotiert.

Die eingereichten Arbeiten müssen dem Motto „Rund“ entsprechen. Nach Ablauf der Einsendefrist am 15. März (mit Betreff: „Rund“ an rondo-fotopreis@derstandard.at) werden die besten Arbeiten ausgewählt und vom 20. März bis 6. April im Zuge der „Foto Wien“ ausgestellt.

Das Festival findet zum ersten Mal statt und zeigt Fotoprojekte in der ganzen Stadt. Als Festivalzentrale fungiert die Postsparkasse im ersten Bezirk. Im Kassensaal des Gebäudes von Otto Wagner wird die Shortlist des RONDO-Fotopreises powered by Leica gezeigt.

Produziert werden die Ausstellungsfotos von Foto Leutner. Seit drei Generationen ist das Familienunternehmen spezialisiert auf Fotoausarbeitungen für Kunst, Museen, Design und Werbung.

Am 28. März findet schließlich die Preisverleihung statt, bei der das Gewinnerfoto gekürt wird und einen Ehrenplatz in der Ausstellung bekommt. Der Preisträger kann außerdem eine Fotostrecke im RONDO gestalten.

RONDO-Fotopreis

Ausstellung Horáková & Maurer – Camera Austria Graz

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Analoge Fotovergrösserungen auf Ilford Multigrade FB Warmtone und Ausbelichtungen digitaler files auf Ilford Galerie FB 1K digital silver. Die SW Fotovergrösserungen wurden in den Formaten 127x159cm und 127x170cm produziert.

In der Ausstellung ebenfalls zu sehen: c-prints ab digitalen Daten auf Fujiflex super glossy Material (FUJIFLEX Crystal Archive Printing Material auf PET Träger für perfekte mechanische Stabilität und perfekten Hochglanz der Oberfläche).

Die Ausstellung zeigt Fotoarbeiten von Spuren des nächtlichen Lichteinfalls einer Straßenlampe auf eine leere Wand des Ateliers (»Lichtfelder«, 1996), das Detail einer Abdeckung der vorhandenen Elektroinstallation im Atelier, Bilder eines Überwachungsmonitors (1997 – 1998), ein Büroschrank von Jean Nouvel, ebenfalls im Licht der Straßenlampe im Atelier (»Less«, 1998), alle aufgenommen mit TPX-Polaroid-Röntgen-Diapositiven, manche davon ins Negativ verkehrt. Ein in Auftrag gegebener Probestreifen des Büroschranks zeigt ein vom Printer ausgewähltes Detail und wird durch einen Eingabefehler im Labor anstatt 40 Zentimeter lang 4 Meter lang entwickelt. Diapositive dieses zufällig entstandenen »Bande test 1« (1998) wurden wiederum digitalisiert und am Computer bearbeitet. Diese Daten bildeten die Basis weiterer Bearbeitungen °– horizontal gedehnt ergaben sie unter anderem einen 10 Meter langen »Bande test roll« (2002). Es entstehen auch Aufnahmen dieser Prints, hochkant in Wellenform als Zeichnung erscheinend (»Naked Ilfochrome«, 2004) oder in wie zufällig hingeworfenen, in sich verschlungenen Papierbahnen (»50m ILFOFLEX«, 2007 – 2009).

Mehr Informationen bei Camera Austria.

Ausstellung Lois Renner – Salzburg Museum

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Das Landesmuseum Salzburg zeigt – noch bis zum 28. Januar 2018 die Einzelausstellung von Lois Renner.
Die grossformatigen Fotografien wurden von Lois Renner mit einer Fachkamera – Phase One 100 MB digital back fotografiert. Die Prints wurden auf unserem OCE lightjet 500XL in Einzelbahnen bzw. in mehreren Bahnen belichtet. Das größte Foto dieser Serie ist ein c-print im Format 300 x 540 cm – in 3 Bahnen zu je 180 x 300 cm. Alle Fotoprints wurden mit Silikonverklebung hinter Plexiglas verklebt, als Rückplatten wurden Dibondplatten verwendet. Die Fotos wurden zum Teil in Aluminium Formrohren gerahmt – die selben Formrohre finden sich auch in den Arbeiten von Lois Renner wieder. Andere Arbeiten haben Aluminium Profile als Aufhängesystem.

Salzburg Museum

Lois Renner

Ausstellung Gregor Sailer – The Potemkin Villages

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Gregor Sailer arbeitet bei seinen fotografischen Projekten mit analoger Fototechnik. Die Aufnahmen wurden mit einer Sinar Fachkamera auf 4×5“ Farbnegativ Film fotografiert – Kodak Portra 160 – anschliessend wurden die Filme auf einem Imacon X5 Foto Leutner gescannt. Die Fotografien wurden als c-prints (auch chromogenic prints oder c-type prints genannt) am OCE XL 500 Belichter von Foto Leutner belichtet und in der Kaschierwerkstätte auf 3mm Dibondplatten kaschiert. Gerahmt wurden die 64 Stk. Fotoarbeiten in Schattenfugenrahmen, die genau passend zum Tonwert und Farbe des Himmels lackiert wurden.

Mehr Informationen zur Ausstellung:

FOKUS Innsbruck

ARD Bericht vom 8.10.2017

Das Buch zur Ausstellung, erschienen im Kehrer Verlag: The Potemkin Village

 

FO.KU.S zeigt das neue Fotoprojekt des Tiroler Fotografen Gregor Sailer.

Der Tiroler Fotograf Gregor Sailer (*1980 in Schwaz) erlangte durch mehrere investigative Fotoprojekte internationales Ansehen. Nachbildungen, Kopien und Trugbilder charakterisieren jene Orte, die Gregor Sailer für sein Projekt „The Potemkin Village“ zwei Jahre lang in sieben Ländern visuell erforschte und fotografierte. So hält der Künstler in seinen Arbeiten unterschiedliche Ausformungen zeitgenössischer Potemkinscher Dörfer fest, also Architektur, die bloße Kulissen darstellt und der dadurch illusionistische Täuschungen zugrunde liegen.

Nach „Closed Cities“ (2012) zeigt Gregor Sailer erneut auf eindrucksvolle Weise aktuelle architektonische Erscheinungsformen, entstanden aus politischen, militärischen und wirtschaftlichen Motiven: Gefechtsübungszentren in den USA und Europa, detailgetreue Repliken europäischer Städte in China, Fahrzeugtest-Städte in Schweden – alles Orte der Tarnung und Täuschung. In formal strengem Dokumentarismus fokussiert sich Sailer auf das Thema der Künstlichkeit, der Fälschung und auf das visuelle Spiel. Er stellt dabei die oft verstörenden und absurden Auswüchse unserer Gesellschaft infrage.

gregorsailer.com

Ausstellung Johannes Deutsch – Albertina

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© Foto: Mario Kiesenhofer

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© Foto: Mario Kiesenhofer

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© Foto: Mario Kiesenhofer

6. Juli bis 3. September – Propter Homines Halle / 6. Juli bis 8. Oktober – Bastei der Albertina.

Johannes Deutsch – Zunächst an der Linzer Fachschule für Grafik ausgebildet und in den 1980er-Jahren als Kustos im Wiener Sigmund Freud-Museum tätig, studiert der in Linz geborene Künstler von 1990 bis 1992 am Institut für Neue Medien der Städelschule Frankfurt. Dort beginnt er im Zuge seiner intensiven Beschäftigung mit den neuen Medien, mit Film, Video und Computer, an der Umsetzung seiner Idee zu arbeiten, mit dem Computer zu malen und seine Bildvorstellungen auf diesem Weg umzusetzen. Der Computer wird zum Malgrund, zum Pinsel und zum Farbmaterial, wobei das Collagieren und Übereinanderschichten, das Herausheben und Zurücksetzen von Bildschichten und Motiven und das Verweben der einzelnen Bildmotive im Computer stattfinden. Akribisch erarbeitete „Drehbücher“, „Tagebücher“ und „Storyboards“ sind ihm dabei essenzielle Begleiter und dokumentieren als Partituren jeden noch so kleinen Schritt des computergestützten Entwicklungs- und Gestaltungsprozesses.

Das substanzielle Konvolut gelangte im Jahr 2016 in Form einer umfangreichen Schenkung von über 200 Arbeiten an die Albertina. Der Schwerpunkt der Schenkung liegt auf der Schaffensperiode der 1990er-Jahre und veranschaulicht eindrucksvoll die spannende und akribisch erarbeitete Entfaltung der Idee, mit dem Computer zu malen und auf diesem Weg dem medienübergreifenden künstlerischen Wollen Gestalt zu geben. Die hier präsentierte Auswahl stellt einen ersten, repräsentativen Einblick in die Sammlung wie in die komplexen künstlerischen Arbeitsprozesse des Künstlers dar.

 


C-Prints und Fine Art Prints auf Hahnemühle photo rag ultra smooth – produziert bei Foto Leutner: mehr Informationen hierzu…

Ausstellung Linda Christanell – 21er Haus

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Linda Christanell: Picture Again
22. Juni 2017 bis 10. September 2017

Die Künstlerin und Filmemacherin Linda Christanell (* 1939) gilt seit Ende der 1960er-Jahre als eine Schlüsselfigur der österreichischen feministischen Avantgarde. Das 21er Haus zeigt als erstes Wiener Museum ihren künstlerischen Kosmos in einer Einzelausstellung.


Silver Gelatine Prints und C-Prints – produziert bei Foto Leutner: mehr Informationen hierzu…