Gmunden.Photo 2025

Die gmunden.photo widmet VALIE EXPORT eine Einzelausstellung – die erste in dieser eigentlich als Gruppenausstellung konzipierten Reihe.

VALIE EXPORTs Schaffen ist seit mehr als fünf Jahrzehnten geprägt von der kritischen Auseinandersetzung mit Gesellschaft, Identität, Körper und Medien. In ihrem Werk verbindet sich der kritische Impetus mit dem Nachdenken über Medien und der Fähigkeit, technikübergreifend zu arbeiten.

Die eigens für Gmunden konzipierte Ausstellung „VALIE EXPORT. Ins Auge stechen“ zeigt einerseits EXPORTs bekannteste Arbeiten. Andererseits bietet sie durch die Präsentation im öffentlichen Raum und den innovativen Umgang mit den Bedingungen vor Ort auch die Möglichkeit, Werk und Wirken der Künstlerin in einer ganz neuen Form und Umgebung zu betrachten.

Wir haben hier die analogen Schwarz-Weiß-Abzüge auf Ilford Multicontrast RC glänzend angefertigt und sie anschließend auf Dibond-Platten kaschiert.

28. Juni – 10. August 2025
im KunstQuartier Stadtgarten Gmunden & Kunsthaus Blaue Butter
Öffnungszeiten: Di.-So. 13:00-19:00

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House of Craft Ausstellung – Christian Dior X UBS

Produktion der House of Craft Ausstellung

Anlässlich des Starts der House of Craft Ausstellungsreihe der UBS Bank wurde in der 28 Pine Street im Financial District von New York ein eigener Ausstellungsraum eingerichtet, in dem 36 großformatige Fotografien der Fotografin Brigitte Niedermair gezeigt wurden. Die Eröffnung fand am 6. Juni 2025 statt.

Diese Fotografien der Christian Dior-Kollektionen wurden von Brigitte Niedermair auf 4×5″-Dias aufgenommen, mit Imacon X5 gescannt und mit dem OCE Lightjet auf Fuji Crystal Archiv DPII-Glanzfotopapier im Format 125 x 158 cm belichtet, auf Dibond-Platten kaschiert und anschließend in Eichenrahmen mit Distanzleiste und Eckverzahnung gerahmt.

Die Fotodrucke wurden alle von uns *Foto Leutner* produziert, in Holzkisten verpackt und per Luftfracht nach New York verschickt. Die Fotografin Brigitte Niedermair kam zur Farbabstimmung und Endkontrolle in unser Labor.

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GMUNDEN PHOTO 2024

TERRIBLE BEAUTY // 30. Juni – 11. August 2024

Die gmunden.photo 2024 versammelt 20 Positionen nationaler wie internationaler Fotokunst und bleibt dem Prinzip, große Namen der Fotografie und junge Künstler:innen Seite an Seite zu präsentieren, treu.

Der Titel TERRIBLE BEAUTY zielt auf das Spannungsverhältnis zwischen althergebrachten, romantisierenden Erinnerungen, Vorstellungen und Bildern von Landschaft und den multiplen Missständen und Krisen im Kontext des Klimawandels ab.

Präsentiert im Stadtgarten Gmunden in ehemaligen Schiffscontainern sowie erstmals in einer rund 300m2 großen Kunsthalle am Festivalgelände bildet das Projekt auch einen Beitrag zur Europäischen Kulturhauptstadt 2024.

30. Juni – 11. August 2024
im Stadtgarten Gmunden
Öffnungszeiten: Di.-So. 13:00-19:00

30. Juni – 28. Juli 2024
im Kunsthaus Blaue Butter
Öffnungszeiten: Di.-So. 13:00-20:00

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Ausstellung Elfie Semotan – Francisco Carolinum, Linz

Ausstellung: Elfie Semotan im Francisco Carolinum, Linz

13.03. 2024 – 28.07.2024

Die Ausstellung von Elfie Semotan beginnt mit der Bildserie „o.T. (Birkenwald), New York,1999“. Den unscharfen Silhouetten im Wald folgend, werden die Besucher:Innen in die Ausstellungsräume geführt. Das dunkle, waldähnliche Ambiente entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als künstlich hergestellter Birkenwald. Die Serie gibt den Ton für die Themen an, die in der Ausstellung untersucht werden: Experimente mit Modefotografie und die Überschneidung von kommerzieller Arbeit und künstlerischen Interventionen.

Klassische Modefotografie ist hier keine zu finden, denn es geht Elfie Semotan bei ihrer Ausstellung in Linz darum, viel eher vielleicht sogar weniger perfekte, unzugänglichere Gesichter zu präsentieren, elegante Bewegungen nicht klischeehaft als Ideal zu propagieren, sondern stattdessen ungewohnte, unpassende Gesten zu zeigen. Elfie Semotans kreative Freiheit bei der Inszenierung von Modekampagnen zeigt sich in den ausgewählten Arbeiten für Liska zwischen 1999 und 2018, sowie in Editorials für die Zeitschriften Allure, D-Magazine und Madame. Die lange Zusammenarbeit mit dem Modedesigner Helmut Lang entfaltet sich in fragmentierten, unterbelichteten „Backstage“-Fotografien, die einen Einblick in eilige Momente vor dem Laufsteg-Auftritt geben.

 

Die Fotoprints haben wir als Pigmentdrucke auf Hahnemühle sugar-cane und Hahnemühle Photo Rag ultra smooth auf unserem EPSON P 20000 realisiert!

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Ausstellung Gregor Sailer – KUNST HAUS WIEN

UNSEEN PLACES: Unzugängliche Landschaften, abgeriegelte Territorien oder militärische Sperrgebiete: Gregor Sailer zeigt in seinen Arbeiten surreale Architekturen an den Randzonen menschlicher Zivilisation.

Das KUNST HAUS WIEN widmet dem Fotokünstler seine erste große Ausstellung in Österreich. Sailers Bilder eröffnen den Zugang zur Welt der Fakes, Kopien und Kulissen und hinterfragen diese mitunter absurden Auswüchse unserer heutigen Gesellschaft. Die Arbeiten Gregor Sailers verlangen monatelange Recherchearbeit und -aufenthalte unter extremen Bedingungen, etwa in der Arktis bei minus 50 Grad.

Ausstellungsdauer: 15.09.22-19.02.23

Produktion von fotografischen Arbeiten: Foto Leutner
Gregor Sailer fotografiert analog auf Planfilm 4x5inch – die Negative wurden hochauflösend gescannt und anschließend als C-Print ausbelichtet und auf Dibondplatten kaschiert.

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Ausstellung Natalia LL – Francisco Carolinum, Linz

Mit der Ausstellung „The mysterious world – Natalia LL“ im Francisco Carolinum wird die Grande Dame der zeitgenössischen Kunst Polens erstmals in einer umfassenden Retrospektive in Österreich gezeigt. In den 1970er Jahren schafft die Künstlerin Natalia LL (Jahrgang 1937) Ikonen der feministischen Bildproduktion: Die Werkreihe „Consumer Art“ zeigt Bilder von jungen Frauen, die genussvoll Bananen, Würste oder Eiscreme verspeisen und bricht radikal mit dem kühlen Rationalismus konzeptueller Kunst. Was in gängigen Werbebotschaften Sinnlichkeit und Erotik verspricht, wird in ihren Arbeiten als selbstbewusste feministische Position artikuliert. Die Themen Sehnsucht und Fantasien, Träume und Irrationales sind wichtige Bezugspunkte in Natalia LLs Schaffen.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher in Zusammenarbeit mit Michaela Seiser.

Ausstellungsdauer: 14. April – 26. September 2021

Produktion der Fotoarbeiten: Foto Leutner
Der Großteil der gezeigten Fotoarbeiten wurde für die Ausstellung als exhibition prints angefertigt und auf Forex Platten kaschiert, als Vorbereitung zum Rahmen in Magnetrahmen der Firma Halbe
Die Fotoarbeiten wurden passend zum jeweiligen Werkzyklus der Künstlerin auf vier verschiedenen Materialien produziert, als digitale Fotobelichtungen auf SW Barytpapier Ilford Harman GDS FB, als Fotobelichtung auf Fujicolor Crystal Archive Professional Deep Matte Velvet Paper und auf Kodak Endura Premier glänzend, aber auch als Pigmentdrucke auf TECCO PM230 für eine plakative Bildwiedergabe.

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Ausstellungsansichten: Michael Maritsch

Ausstellung Luo Yang – Francisco Carolinum, Linz

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Die junge chinesische Fotografin Luo Yang (geb. 1984) ist erstmals in einer Einzelausstellung in Österreich zu sehen. Im FC – Francisco Carolinum werden 64 Fotografien aus den Serien GIRLS und YOUTH gezeigt.

Luo Yang studierte Grafikdesign an der Kunstuniversität in Shenyang, wandte sich nach dem Studium jedoch der Fotografie zu. Zwischen 2008 und 2016 entstand die umfangreiche Serie GIRLS, eine sehr persönliche Auseinandersetzung der Fotografin mit Frauen ihrer Generation. Ob vor den Kulissen chinesischer Megastädte oder in intimen Settings im privaten Umfeld, die jungen Frauen präsentieren sich selbstbewusst und individuell, wirken gleichzeitig aber verletzlich und fragil.

Luo Yang fotografiert analog und digital. Das Color Negativmaterial wurde in China von der Fotografin eingescannt und die Scans wurden in Folge an das Museum gesandt. Für die Produktion war die Vorgabe möglichst schöne Hauttöne zu bekommen. Die Ausarbeitung erfolgte als C-Prints belichtet mit OCE-lightjet. Die Prints wurden für die Rahmung passend auf 3mm Dibondplatten kaschiert.

Ausstellungsdauer: 21. Oktober 2020 bis 21. Februar 2021
FC – Francisco Carolinum
Museumstraße 14, 4010 Linz

Ausstellungsansichten: Michael Maritsch

Pop-Up Fotolabor

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20 Mär – 6 Apr 20:00
Ort: Festivalzentrale

Die analoge Fotografie feiert seit Jahren ein Comeback. Im Pop-Up Fotolabor in der ehemaligen Waschküche der Postsparkasse gibt es die Möglichkeit, der analogen Bildentwicklung auf die Spur zu kommen. Unter Anleitung von ExpertInnen kann man die Fotografie als lichtbasierende Kunst mit Händen und Augen verstehen lernen.

In Kooperation mit Foto Leutner wird in der ehemaligen Waschküche der Otto Wagner Postsparkasse ein Schwarz-Weiß Fotolabor mit vier Fotovergrößerungsgeräten eingerichtet, um unter fachkundiger Anleitung mitgebrachte Negative als SW Fachvergrößerung auf Ilford Fotopapier zu entwickeln. In kleinen Gruppen von maximal vier Personen hat man genügend Zeit, um zusammen mit Thomas Schwaiger (Schwarz-Weiß Print Spezialisten bei Foto Leutner) und Martin Bilinovac (Lehrbeauftragter für Fotografie an der Kunstuniversität Linz) eigenhändig Schwarz-Weiß Fotoausarbeitungen zu erstellen.

Egal ob Hobbyfotograf oder Profi – der Besuch im Pop-Up Fotolabor lohnt sich für alle, die sich für analoge Bildentwicklung interessieren.

Dauer: 21.03. – 06.04.2019
Eröffnung: 20.03.2019, 20:00 Uhr

Workshops Mi bis So 14:00-15:00, 15:30-16:30, 17:00-18:00 Uhr
Anmeldung über https://fotolab.doodle.com

Neuer Award: 2.000 Euro für das beste Foto

Zum 20. Geburtstags des Magazins wird der RONDO-Fotopreis powered by Leica lanciert. Der Gewinner erhält 2.000 Euro und die Möglichkeit, eine Fotostrecke im RONDO zu gestalten.

Der RONDO-Fotopreis powered by Leica richtet sich an Fotografinnen und Fotografen. Die eingesendeten Einzelarbeiten (keine Serien) müssen dem Thema „Rund“ und dem Medium Foto, im weiteren Sinne, entsprechen und dürfen nicht bereits in größerem Rahmen veröffentlicht worden sein. Begutachtet werden alle Fotos, die mit Betreff „Rund“ bis 15. März im Postfach unter rondo-fotopreis@derstandard.at einlangen. Der RONDO-Fotopreis powered by Leica ist mit 2.000 Euro dotiert.

Die eingereichten Arbeiten müssen dem Motto „Rund“ entsprechen. Nach Ablauf der Einsendefrist am 15. März (mit Betreff: „Rund“ an rondo-fotopreis@derstandard.at) werden die besten Arbeiten ausgewählt und vom 20. März bis 6. April im Zuge der „Foto Wien“ ausgestellt.

Das Festival findet zum ersten Mal statt und zeigt Fotoprojekte in der ganzen Stadt. Als Festivalzentrale fungiert die Postsparkasse im ersten Bezirk. Im Kassensaal des Gebäudes von Otto Wagner wird die Shortlist des RONDO-Fotopreises powered by Leica gezeigt.

Produziert werden die Ausstellungsfotos von Foto Leutner. Seit drei Generationen ist das Familienunternehmen spezialisiert auf Fotoausarbeitungen für Kunst, Museen, Design und Werbung.

Am 28. März findet schließlich die Preisverleihung statt, bei der das Gewinnerfoto gekürt wird und einen Ehrenplatz in der Ausstellung bekommt. Der Preisträger kann außerdem eine Fotostrecke im RONDO gestalten.

RONDO-Fotopreis

Ausstellung Horáková & Maurer – Camera Austria Graz

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Analoge Fotovergrösserungen auf Ilford Multigrade FB Warmtone und Ausbelichtungen digitaler files auf Ilford Galerie FB 1K digital silver. Die SW Fotovergrösserungen wurden in den Formaten 127x159cm und 127x170cm produziert.

In der Ausstellung ebenfalls zu sehen: c-prints ab digitalen Daten auf Fujiflex super glossy Material (FUJIFLEX Crystal Archive Printing Material auf PET Träger für perfekte mechanische Stabilität und perfekten Hochglanz der Oberfläche).

Die Ausstellung zeigt Fotoarbeiten von Spuren des nächtlichen Lichteinfalls einer Straßenlampe auf eine leere Wand des Ateliers (»Lichtfelder«, 1996), das Detail einer Abdeckung der vorhandenen Elektroinstallation im Atelier, Bilder eines Überwachungsmonitors (1997 – 1998), ein Büroschrank von Jean Nouvel, ebenfalls im Licht der Straßenlampe im Atelier (»Less«, 1998), alle aufgenommen mit TPX-Polaroid-Röntgen-Diapositiven, manche davon ins Negativ verkehrt. Ein in Auftrag gegebener Probestreifen des Büroschranks zeigt ein vom Printer ausgewähltes Detail und wird durch einen Eingabefehler im Labor anstatt 40 Zentimeter lang 4 Meter lang entwickelt. Diapositive dieses zufällig entstandenen »Bande test 1« (1998) wurden wiederum digitalisiert und am Computer bearbeitet. Diese Daten bildeten die Basis weiterer Bearbeitungen °– horizontal gedehnt ergaben sie unter anderem einen 10 Meter langen »Bande test roll« (2002). Es entstehen auch Aufnahmen dieser Prints, hochkant in Wellenform als Zeichnung erscheinend (»Naked Ilfochrome«, 2004) oder in wie zufällig hingeworfenen, in sich verschlungenen Papierbahnen (»50m ILFOFLEX«, 2007 – 2009).

Mehr Informationen bei Camera Austria.